Sinnieren bedeutet, sich in gedanklicher Ruhe mit etwas zu beschäftigen, nachzudenken oder zu grübeln. Es beschreibt ein vertieftes, oft leicht melancholisches Nachsinnen über eine Sache.
Synonyme zu „sinnieren“
Gegenteile & Gegenstücke
Was bedeutet „sinnieren“?
Sinnieren beschreibt einen Zustand des vertieften, oft schweifenden Nachdenkens. Anders als beim planvollen Überlegen steht hier das gedankliche Verweilen im Vordergrund, häufig verbunden mit einer leichten Melancholie oder Neugier. Das Wort wird vor allem im gehobenen Sprachgebrauch verwendet.
Wortart: Verb (schwach, intransitiv)
Anderes Wort für: Sinnieren wird am treffendsten durch „grübeln“ oder „nachsinnen“ ersetzt.
„sinnieren“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
Tipp: Wählen Sie die Zeile, deren Buchstabenanzahl zu den Kästchen im Rätsel passt.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen sinnieren und grübeln?
Grübeln hat oft eine negative Konnotation des sich Sorgens oder Kreisens um ein Problem. Sinnieren ist neutraler und kann auch ein angenehmes, schweifendes Nachdenken beschreiben, etwa beim Tagträumen.
Ist sinnieren ein gehobener Ausdruck?
Ja, sinnieren gehört zur gehobenen bis literarischen Sprachebene. Im Alltag sagt man eher „nachdenken“ oder „überlegen“. In Romanen oder Essays wird sinnieren gern verwendet, um eine vertiefte Gedankenwelt darzustellen.
Kann man sinnieren als Nomen verwenden?
Ja, das substantivierte Verb „das Sinnieren“ ist gebräuchlich. Es bezeichnet den Vorgang des Nachsinnens, z. B. „Nach langem Sinnieren kam er zu einem Entschluss.“ Die Form ist jedoch seltener als das Verb.