Der 69. Eurovision Song Contest (ESC) 2025 endete am 17. Mai 2025 mit einem überraschenden Sieg für Österreich. In der St. Jakobshalle in Basel triumphierte JJ mit der emotionalen Ballade «Wasted Love» vor 25 weiteren Finalisten. Das Ereignis markierte die dritte Austragung des Wettbewerbs in der Schweiz nach den Jahren 1956 und 1989.
Neben dem österreichischen Erfolg erreichten Israel und Estland die Podiumsplätze. Während Schweden laut Wettquoten als Favorit galt, musste sich das Land mit einem Platz außerhalb der Top 3 zufriedengeben. Die Schweiz platzierte sich als Gastgeber auf dem 19. Rang.
Das folgende Porträt versammelt alle Teilnehmer, Ergebnisse und relevanten Fakten zum ESC 2025.
Die vollständige Gewinnerliste des ESC 2025
- Österreich gewann das Finale am 17. Mai 2025 mit JJ und «Wasted Love»
- Israel belegte mit Yuval Raphael den zweiten Platz
- Estland und Tommy Cash überraschten als Dritter mit «Espresso Macchiato»
- Die Schweiz startete als Nr. 19 und erreichte den 19. Platz
- Deutschland platzierte sich mit Abor & Tynna auf dem 16. Rang
- Schweden galt als Favorit, blieb aber unter den Erwartungen
- Sieben Länder kehrten nach einer Pause ins Finale zurück
| Rang | Land | Künstler | Song |
|---|---|---|---|
| 1 | Österreich | JJ | Wasted Love |
| 2 | Israel | Yuval Raphael | New Day Will Rise |
| 3 | Estland | Tommy Cash | Espresso Macchiato |
| 16 | Deutschland | Abor & Tynna | Baller |
| 19 | Schweiz | Zoë Më | Voyage |
| 25 | San Marino | Gabry Ponte | Tutta l’Italia |
| 26 | Albanien | Shkodra Elektronike | Zjerm |
Die vollständige Rangliste mit allen 26 Finalisten ist auf songcontest.ch einsehbar.
Welche Länder nahmen am ESC 2025 teil?
Die Big 5 und der Gastgeber
Die fünf größten Beitragszahler – Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich – waren automatisch für das Finale qualifiziert. Hinzu kam die Schweiz als Gastgeber. Deutschland entsandte das Duo Abor & Tynna, das aus 3.281 Bewerbungen in der nationalen Vorauswahl «Chefsache ESC 2025» hervorging.
Die qualifizierten Finalisten
Aus zwei Halbfinalen am 13. und 15. Mai qualifizierten sich jeweils zehn Länder. Norwegen eröffnete das Finale mit Kyle Alessandro und «Lighter». Weitere Finalisten umfassten Belgien (Red Sebastian), Slowenien (Klemen) und Spanien (Melody). Details zur genauen Reihenfolge finden sich bei Web.de.
Die deutschen Vertreter wurden in vier Live-Shows von ARD, NDR und RTL ermittelt. Estland, Norwegen, Belgien und Slowenien setzten auf interne Auswahl oder nationale Finals mit öffentlicher Abstimmung.
Termine und Austragungsort des ESC 2025
Die St. Jakobshalle in Basel
Basel setzte sich am 30. August 2024 gegen Genf und Bern durch. Die St. Jakobshalle bot Platz für 12.400 Zuschauer und wurde mit einem temporären Dach ausgestattet. Das Motto der Veranstaltung lautete «Crossing Borders». Weitere Informationen zur Geschichte des Wettbewerbs bietet Wikipedia.
Zeitplan der Wettbewerbswoche
Die offizielle Eröffnung fand am 11. Mai 2025 statt. Das erste Halbfinale folgte am 13. Mai, das zweite am 15. Mai. Das Grand Final wurde am 17. Mai 2025 um 21:00 Uhr MESZ ausgetragen. Die genaue Startreihenfolge wurde dramaturgisch festgelegt.
Favoriten und Überraschungen beim ESC 2025
Vor dem Finale galten Schweden mit Kaj als Favoriten laut Wettquoten. Die tatsächliche Abstimmung führte jedoch zu einem überraschenden Sieg Österreichs. Israel erreichte den zweiten Platz, während Estland als dark horse den dritten Rang sicherte. Die aktuellen Wettquoten und Favoriten hatten sich als unzuverlässig erwiesen, wie Watson dokumentierte.
Trotz favorisierter Positionierung Schwedens bei den Buchmachern entschieden sich Jury und Televoting für die österreichische Ballade. Dies bestätigt die Unvorhersehbarkeit des Europäischen Musikwettbewerbs.
Dänemark, Malta, San Marino, Island, die Niederlande, Albanien und Polen kehrten nach vorherigen Pausen zurück ins Finale. Die genauen Punkteverteilungen zwischen Jury und Televoting wurden nicht vollständig öffentlich kommuniziert.
Chronologie der ESC-Woche 2025
- : Basel wird offiziell als Gastgeberstadt bestätigt
- : Offizielle Eröffnungsfeier in Basel
- : Erstes Halbfinale mit zehn Qualifikanten
- : Zweites Halbfinale mit weiteren zehn Qualifikanten
- : Grand Final um 21:00 Uhr mit 26 Acts
Gesicherte Fakten und Klärungen
| Feststehende Informationen | Klärung zu Spekulationen |
|---|---|
| Österreich gewann mit JJ und «Wasted Love» | Spekulationen über einen schwedischen Sieg bestätigten sich nicht |
| 26 Länder traten im Finale an (20 Qualifikanten + Big 5 + Schweiz) | Frühere Annahmen über mögliche Rückzüge bis zuletzt unbestätigt |
| Startreihenfolge wurde dramaturgisch festgelegt (Norwegen 1, Schweiz 19, Albanien 26) | Exakte Punkteverteilung zwischen Jury und Publikum nicht in allen Quellen konsistent |
Historischer Kontext und Bedeutung
Der ESC 2025 markierte das 69. Jubiläum des Wettbewerbs. Die Schweiz übernahm das Zepter nach Nemos historischem Sieg 2024 mit «The Code». Damit fand der Wettbewerb erstmals seit 1989 wieder in der Schweiz statt. Das Motto «Crossing Borders» spiegelte die grenzüberschreitende Natur Basels wider, das als Dreiländereck zwischen Schweiz, Deutschland und Frankreich gilt.
Ähnlich wie der Schiefer Turm von Pisa als architektonisches Wahrzeichen fungiert, etablierte sich die St. Jakobshalle während der Veranstaltungswoche als temporäres kulturelles Zentrum Europas. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) koordinierte die Übertragung in alle beteiligten Länder. Die vollständige Liste der ESC 2025 Gewinner und Finalisten finden Sie unter Quelle medienstream.de update.
Quellen und offizielle Dokumentation
Die vollständige Rangliste des Finales sowie Details zu den nationalen Vorentscheiden sind auf den offiziellen Plattformen dokumentiert.
Die Auswahl Basels erfolgte am 30. August 2024 nach einer Bewerbungsphase gegen Genf und Bern.
Weitere Informationen bieten die offiziellen Seiten der European Broadcasting Union und der EBU.
Zusammenfassung zum ESC 2025
Der Eurovision Song Contest 2025 in Basel endete mit einem Sieg für Österreichs JJ. Während Favorit Schweden enttäuschte, überraschten Israel und Estland mit Podiumsplätzen. Die Schweiz organisierte ihre dritte Austragung erfolgreich mit 26 Finalisten aus 31 teilnehmenden Ländern. Für weitere sportliche und kulturelle Berichte siehe auch Aufstellungen Teilnehmer 1. FC Heidenheim gegen Bayer Leverkusen.
Häufig gestellte Fragen
Wer gewann den ESC 2025?
Österreich gewann mit JJ und dem Song «Wasted Love». Israel und Estland folgten auf den Plätzen zwei und drei.
Wo fand der ESC 2025 statt?
Der Wettbewerb wurde in der St. Jakobshalle in Basel, Schweiz, ausgetragen.
Wie viele Länder nahmen teil?
Insgesamt traten 31 Länder an, von denen 26 das Finale erreichten.
Welche Länder gehörten zu den Big 5?
Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich bildeten die Big 5 und waren automatisch für das Finale qualifiziert.
Wann wurde das Finale ausgetragen?
Das Finale fand am 17. Mai 2025 um 21:00 Uhr MESZ statt.
Wer war der Favorit vor dem Finale?
Laut Wettquoten galt Schweden mit Kaj als Favorit.
Welche Länder kehrten ins Finale zurück?
Dänemark, Malta, San Marino, Island, die Niederlande, Albanien und Polen.
