In Flensburg und Umgebung kennt jeder den Namen Hansen: Seit über einem Jahrhundert liefert die Familienbäckerei täglich frische Brötchen und Brote an ihre Stammkunden. Nun hat das Unternehmen mit 145 Beschäftigten und elf Filialen einen Insolvenzantrag gestellt – obwohl es operativ profitabel wirtschaftet. Die Geschichte hinter diesem Widerspruch verrät viel über die Herausforderungen mittelständischer Bäckereien.

Gründung: 1924 · Mitarbeiter: 145 · Filialen: 11 · Insolvenzanmeldung: 20. November 2025 · Verfahrenseröffnung: 01. Februar 2026

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Wie hoch genaue Schulden und Überschuldungssumme sind
  • Welche konkreten Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt wurden
  • Ob und wann ein Käufer für die Filialen gefunden wird
3Zeitleisten-Signal
  • 20. November 2025: Antragstellung
  • 21. November 2025: Veröffentlichung
  • 01. Februar 2026: Verfahrenseröffnung
4Wie es weitergeht
  • Sanierung unter Insolvenzverwalter Dr. Arno Doebert
  • Löhne über Insolvenzgeld bis 31. Januar 2026 gesichert
  • Potentielle Veräußerung des Unternehmens oder einzelner Filialen

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Unternehmensdaten der Bäckerei Hansen Mürwik GmbH zusammen, wie sie in den Insolvenzakten dokumentiert sind.

Bezeichnung Details
Firmenname Bäckerei Hansen Mürwik GmbH
Sitz Wees bei Flensburg
HRB-Nummer 2186 FL
Gründung 1924
Filialen 11
Aktenzeichen 56 IN 383/25

Welche Bewertungen gibt es für die Bäckerei Hansen Mürwik GmbH?

Die Bäckerei Hansen genießt in Flensburg und Umgebung einen soliden Ruf als traditionelle Meisterbäckerei. Trotz der Insolvenzmelde zeigen lokale Bewertungen eineanhaltende Kundenbindung an die Marke.

Bewertungen auf Kununu

Auf Kununu finden sich vereinzelte Bewertungen, die das Unternehmen als verlässlichen Arbeitgeber in der Region hervorheben. Die Bäckerei genießt den Ruf, seit Generationen hochwertige Backwaren herzustellen.

Kundenmeinungen zu Qualität und Service

Lokale Kundenrezensionen betonen die Frische der Produkte und die freundliche Bedienung. Die Bäckerei hat sich über Jahrzehnte als fester Bestandteil der regionalen Nahversorgung etabliert.

Fazit: Die Bäckerei Hansen Mürwik GmbH genießt als regionaler Familienbetrieb seit 1924 Vertrauen bei den Kunden. Trotz des Insolvenzverfahrens läuft der Betrieb weiter.

Welche Bäckerei hat ein Insolvenzverfahren?

Die Bäckerei Hansen Mürwik GmbH hat beim Amtsgericht Flensburg einen Insolvenzantrag gestellt. Das Verfahren wird unter dem Aktenzeichen 56 IN 383/25 geführt und am 1. Februar 2026 eröffnet.

Insolvenzanmeldung am 20. November 2025

Der Insolvenzantrag wurde am 20. November 2025 beim Amtsgericht Flensburg eingereicht, wie aus den Insolvenzakten hervorgeht. REIMER Rechtsanwälte bestätigt die Anmeldung offiziell. Die vorläufige wirtschaftliche Bestandsaufnahme durch den Insolvenzverwalter ergab, dass das Unternehmen operativ profitabel wirtschaftet.

Verfahrenseröffnung am 01. Februar 2026

Das Insolvenzverfahren wird am 1. Februar 2026 um 9:05 Uhr eröffnet, wie der Insolvenz-Radar dokumentiert. North Data listet das Aktenzeichen 56 IN 383/25. Als Grund nennt das Gericht Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung.

Auswirkungen auf Mitarbeiter

Dr. Arno Doebert von der Kanzlei REIMER wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. REIMER Rechtsanwälte hat die Löhne und Gehälter der 145 Beschäftigten bis zum 31. Januar 2026 über vorfinanziertes Insolvenzgeld gesichert.

Warum das Unternehmen trotz Profitabilität insolvent ist

Umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen und gestiegene Betriebskosten haben die Liquiditätsreserven aufgezehrt – ein investitionsbedingter Engpass trifft auf ein profitabel arbeitendes Kerngeschäft.

Welche Bäckerei ist pleite gegangen?

Die Bäckerei Hansen Mürwik GmbH mit Hauptsitz in Wees bei Flensburg ist insolvent. Das Unternehmen betreibt elf Standorte in Flensburg und Umgebung und beschäftigt 145 Mitarbeitende.

Status der Bäckerei Hansen Mürwik

Der Betrieb läuft in allen elf Filialen und in der Produktion in Wees uneingeschränkt weiter. REIMER Rechtsanwälte bestätigt, dass keine Filialen geschlossen werden. Das Insolvenzverfahren soll eine Sanierung ermöglichen, nicht zwangsläufig eine Zerschlagung.

Vergleich mit anderen Fällen

Im Vergleich zu anderen Insolvenzen im Bäckereisektor ist der Fall Hansen Mürwik ungewöhnlich: Das Unternehmen arbeitet operativ profitabel, was die Sanierungschancen erhöht. Versteigerungskalender dokumentiert die Verfahrensakten mit Aktenzeichen 56 IN 383/25.

Fazit: Die Bäckerei Hansen Mürwik GmbH ist insolvent, aber nicht pleite im Sinne einer Liquidation. Der Betrieb läuft weiter, und eine Sanierung wird angestrebt.

Welche sind die 5 größten Bäckereien in Deutschland?

Die Bäckerei Hansen Mürwik gehört mit ihren elf Filialen zu den kleineren regionalen Anbietern. Im deutschlandweiten Vergleich liegen große Ketten wie Harry Brot oder Lindenäckers deutlich vorne.

Ranking der großen Ketten

Zu den größten Bäckereiketten in Deutschland zählen Unternehmen mit mehreren Hundert Verkaufsstellen. Die Bäckerei Hansen Mürwik mit elf Standorten positioniert sich als regionaler Mittelständler im schleswig-holsteinischen Raum.

Vergleich mit Hansen Mürwik

Die Größenordnung unterscheidet sich fundamental: Während große Ketten überregional industrialisieren, setzt Hansen Mürwik auf handwerkliche Produktion und regionale Verwurzelung. Diese Differenzierung prägt die Marktposition des Unternehmens.

Fazit: Die Bäckerei Hansen Mürwik GmbH ist kein Riese der Branche, sondern ein regionaler Familienbetrieb mit elf Filialen in Schleswig-Holstein.

Welche sind die 10 besten Bäckereien in Deutschland?

In Verbraucherumfragen schneiden regionale Handwerksbäckereien häufig besser ab als industrielle Ketten. Für Kunden in Flensburg gehört die Bäckerei Hansen seit Generationen zur bevorzugten Wahl.

Kundenbefragung 2025

In aktuellen Befragungen bewerten Verbraucher regionale Bäckereien mit persönlichem Service und handwerklicher Qualität. Die Bäckerei Hansen Mürwik profitiert von diesem Trend bei lokaler Kundschaft. Weitere Informationen zur Bäckerei Hansen Mürwik GmbH finden Sie unter Quelle kernindex.de update.

Bewertungsketten

Überregionale Bewertungsportale listen sowohl Ketten als auch lokale Bäckereien. Für die Bäckerei Hansen Mürwik fehlen umfangreiche digitale Bewertungen, was bei regionalen Handwerksbäckereien üblich ist.

Fazit: Die Bäckerei Hansen Mürwik GmbH genießt als regionale Handwerksbäckerei Loyalität bei Stammkunden, auch wenn sie in überregionalen Rankings nicht auftaucht.

Zeitleiste: Die wichtigsten Daten

Die Chronologie zeigt den typischen Verlauf einer mittelständischen Unternehmensinsolvenz mit zeitnahem Insolvenzgeld für die Beschäftigten.

Datum Ereignis
1924 Gründung als Familienbetrieb
20. November 2025 Insolvenzanmeldung beim Amtsgericht Flensburg
21. November 2025 Veröffentlichung des Insolvenzverfahrens
01. Februar 2026 Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Die Zeitleiste zeigt einen typischen Verlauf einer mittelständischen Unternehmensinsolvenz mit zeitnahem Insolvenzgeld für die Beschäftigten.

Bestätigte und unklare Punkte

Bestätigte Fakten

  • Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung
  • 145 Mitarbeiter betroffen
  • 11 Filialen operativ weiter in Betrieb
  • Löhne bis 31. Januar 2026 über Insolvenzgeld gesichert
  • Operative Profitabilität laut vorläufigem Verwalter
  • Dr. Arno Doebert (REIMER) als vorläufiger Insolvenzverwalter

Unklare Punkte

  • Wie hoch genaue Schuldenlast und Überschuldungssumme sind
  • Welche konkreten Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt wurden
  • Welche Kosten diese Maßnahmen verursacht haben
  • Wie die genaue Marktposition im regionalen Vergleich ist
  • Ob und wann ein Käufer für die Filialen gefunden wird

Stimmen zum Verfahren

Die Löhne und Gehälter der Mitarbeitenden sind bis zum 31. Januar 2026 über vorfinanziertes Insolvenzgeld gesichert.

— REIMER Rechtsanwälte, Kanzlei des vorläufigen Insolvenzverwalters Dr. Arno Doebert

Das Insolvenzverfahren wird wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet. Die wirtschaftliche Bestandsaufnahme zeigt operativ profitable Geschäftstätigkeit.

Insolvenz-Radar, Fachportal für Unternehmensinsolvenzen

Die paradoxe Situation

Die Bäckerei Hansen Mürwik GmbH ist profitabel, aber dennoch insolvent. Umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen und gestiegene Betriebskosten führten zur Zahlungsunfähigkeit – trotz funktionierender Geschäftstätigkeit.

Das Insolvenzverfahren markiert für die Bäckerei Hansen Mürwik GmbH einen kritischen Wendepunkt: Der traditionsreiche Familienbetrieb muss sich neu aufstellen, während der Betrieb weiterläuft. Für die 145 Beschäftigten bedeutet dies vorerst finanzielle Sicherheit durch Insolvenzgeld. Für Investoren und Branchenbeobachter stellt sich die Frage, ob eine Sanierung gelingt oder ob eine Zerschlagung droht. REIMER Rechtsanwälte und Insolvenz-Radar dokumentieren das Verfahren unter dem Aktenzeichen 56 IN 383/25. Das Amtsgericht Flensburg wird am 1. Februar 2026 das Insolvenzverfahren formell eröffnen.

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Häufig gestellte Fragen

Ist Bäckerei Hansen Mürwik noch geöffnet?

Ja, alle elf Filialen und die Produktion in Wees bleiben weiterhin geöffnet. Der Betrieb läuft nach aktuellem Stand uneingeschränkt weiter.

Was passiert mit den Mitarbeitern?

Die Löhne und Gehälter der 145 Beschäftigten sind bis zum 31. Januar 2026 über vorfinanziertes Insolvenzgeld gesichert. Danach greift das Regelinsolvenzgeld.

Gibt es einen Käufer für die Filialen?

Offizielle Informationen über potenzielle Käufer liegen bisher nicht vor. Eine Veräußerung des Unternehmens oder einzelner Standorte ist im Rahmen des Insolvenzverfahrens möglich.

Welche Filialen gibt es noch?

Das Unternehmen betreibt elf Standorte in Flensburg und Umgebung. Welche genau betroffen sind, wird im Verfahren geklärt.

Wie bewerten Kunden die Bäckerei?

Die Bäckerei Hansen genießt in der Region einen soliden Ruf als traditionelle Handwerksbäckerei mit langer Familientradition.

Was ist das Sortiment von Hansen?

Als klassische Meisterbäckerei bietet das Unternehmen Brot, Brötchen, Kuchen und saisonale Backwaren. Die Produktion erfolgt in der Backstube in Wees.

Warum ist die Insolvenz eingetreten?

Laut vorläufigem Insolvenzverwalter führten umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen sowie gestiegene Energie- und Personalkosten zur Zahlungsunfähigkeit – obwohl das Unternehmen operativ profitabel arbeitet.