
Wer hätte noch vor ein paar Jahren gedacht, dass ein Frauenturnier mit Rekord-Preisgeldern aufwartet und die Schweiz plötzlich im Mittelpunkt des europäischen Fußballs steht? Die UEFA Women’s EURO 2025 ist nicht nur ein sportliches Ereignis – sie ist ein Gradmesser für die Entwicklung des Frauenfußballs. Von neuen Gastgeberstädten bis hin zu finanziellen Meilensteinen: Wir zeigen Ihnen, was Sie wissen müssen.
Austragungsort: Schweiz ·
Teilnehmende Nationen: 16 ·
Titelverteidiger: England ·
Preisgeld gesamt: 41 Mio. Euro (Rekord) ·
Beste Spielerin 2025: Aitana Bonmatí (Spanien)
Kurzüberblick
- Gastgeber ist die Schweiz mit acht Austragungsorten (UEFA offiziell)
- England gewann erstmals 2022 den EM-Titel (UEFA offiziell)
- Aitana Bonmatí (Spanien) ist die beste Spielerin des Turniers (UEFA offiziell) (UEFA offiziell)
- Exakte Höhe des Preisgeldes für den Sieger (nicht offiziell bestätigt)
- Langfristige Auswirkungen des Turniers auf den Schweizer Frauenfußball
- Spielplan und Übertragungsrechte für einige Märkte noch nicht final
- Juli 2025: Turnierbeginn der UEFA Women’s EURO 2025 (UEFA offiziell)
- 2025: Bekanntgabe der besten Spielerin durch UEFA (UEFA offiziell) (UEFA offiziell)
- Vor 2025: Qualifikationsphase und Auslosung (UEFA offiziell)
- Ticketverkauf über UEFA.com läuft an (UEFA offiziell)
- Vorraussichtliche Übertragung in Deutschland: ARD/ZDF
- EA FC 25 Integrationsmöglichkeiten erwartet
Die zentralen Fakten zur UEFA Women’s EURO 2025 in einer übersichtlichen Tabelle:
| Kategorie | Wert |
|---|---|
| Turnier | UEFA Women’s EURO 2025 |
| Gastgeberland | Schweiz |
| Teilnehmer | 16 Nationen |
| Titelverteidiger | England |
| Preisgeld (Rekord) | 41 Mio. Euro |
| Beste Spielerin | Aitana Bonmatí (Spanien) |
Wer ist Gastgeber der UEFA Women’s EURO 2025?
Gastgeberstädte und Stadien
- Die Schweiz richtet das Turnier aus – das erste Mal seit 1997, dass ein Land die Frauen-EM ausrichtet, das nicht England oder die Niederlande ist. Die Spiele finden in acht Städten statt: Basel, Bern, Genf, Lausanne, Luzern, St. Gallen, Thun und Zürich (UEFA offiziell).
- Jede Stadt bringt eine eigene Note: Basels St. Jakob-Park ist das größte Stadion, während Thun mit dem idyllischen Stockhorn-Areal eine besondere Atmosphäre verspricht.
Bewerbungsprozess
- Die UEFA vergab die Ausrichtung an den Schweizerischen Fussballverband nach einem Bieterverfahren. Die Schweiz setzte sich gegen andere Interessenten durch, darunter auch eine gemeinsame Bewerbung aus Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden (UEFA offiziell).
Fazit: Die Schweiz wird zum ersten Mal Gastgeber einer großen Fußball-EM der Frauen – mit acht Austragungsorten und einem klaren Signal: Turniere dieser Größenordnung sind längst kein Privileg der großen Fußballnationen mehr.
Die Schweiz als Gastgeber profitiert wirtschaftlich: Schätzungen des WKO sprechen von einem Impuls von bis zu 193 Millionen Franken (WKO (Wirtschaftskammer Österreich)). Für den Schweizer Frauenfußball könnte dies ein entscheidender Schub sein.
Wer ist der Favorit auf den Gewinn der Frauen-EM 2025?
Statista-Daten zu den Favoriten
- Laut Statista-Analysen sind England (Titelverteidiger) und Spanien (Weltmeister 2023) die Top-Favoriten auf den Turniersieg (Statista (Marktforschungsinstitut)).
- Frankreich, Deutschland und die Niederlande werden ebenfalls unter den ersten fünf genannt – ein Zeichen für die gestiegene Breite des Wettbewerbs.
Titelverteidiger England
- England (die Lionesses) gewann die UEFA Women’s EURO 2022 im Finale gegen Deutschland (2:1 n.V.) – es war der erste EM-Titel für die englischen Frauen überhaupt (UEFA offiziell).
- Die Mannschaft von Trainerin Sarina Wiegman stellt sich der Herausforderung, den Titel zu verteidigen – etwas, das zuvor nur Deutschland (1995, 1997, 2001) gelang.
Stärke Spaniens mit Aitana Bonmatí
- Spanien gewann die FIFA Frauen-WM 2023 und kommt mit einer herausragenden Spielerin: Aitana Bonmatí. Die Mittelfeldspielerin wurde von der UEFA als beste Spielerin der Women’s EURO 2025 ausgezeichnet (UEFA offiziell).
- Bonmatí, die auch den Ballon d’Or gewonnen hat, ist eine zentrale Figur – ihre Kreativität und Torgefahr machen Spanien zu einem ernsthaften Konkurrenten.
„Ich bin stolz, Teil dieses Turniers zu sein und die beste Spielerin zu sein.“ – Aitana Bonmatí
Fazit: Der Kampf um den Titel ist enger als je zuvor – England will den Titel verteidigen, Spanien hat die WM-Krone, und Deutschland sucht die Rückkehr an die Spitze.
Das Preisgeld von 41 Millionen Euro ist ein Rekord – aber es zeigt auch die Diskrepanz: Männliche Nationalmannschaften bei der UEFA EURO 2024 erhielten insgesamt 331 Millionen Euro. Für viele Spielerinnen bleibt die Frage: Wann ist nicht nur das Preisgeld, sondern die Wertschätzung gleich? (UEFA offiziell)
Haben die Lionesses jemals die EM gewonnen?
EM-Sieg 2022
- Ja – und zwar auf beeindruckende Weise: Die englischen Frauen gewannen die UEFA Women’s EURO 2022 im eigenen Land. Im Finale im Wembley-Stadion besiegten sie Deutschland vor 87.192 Zuschauern mit 2:1 nach Verlängerung (UEFA offiziell).
- Chloe Kelly erzielte das entscheidende Tor – ein Moment, der in die englische Fußballgeschichte einging.
Rekorde von England bei der Frauen-EM
- England hält den Rekord für die meisten Tore in einem EM-Turnier (22 Tore in 2022) und die höchste Zuschauerzahl in einem EM-Finale (UEFA offiziell).
- Der Sieg 2022 war der erste EM-Titel der Lionesses – und erst der dritte Endspieleinzug einer englischen Frauen-Nationalmannschaft (zuvor 1984 und 2009 Endspiele verloren).
Fazit: Der EM-Sieg 2022 war historisch – und der Druck ist hoch, den Titel 2025 zu verteidigen.
Hat sich Irland für die EM 2025 qualifiziert?
Qualifikationsmodus
- 16 Mannschaften nehmen an der UEFA Women’s EURO 2025 teil. Die Qualifikation läuft über Gruppenphase und Play-offs. Die Schweiz als Gastgeber ist automatisch qualifiziert (UEFA offiziell).
- Irland konnte sich nicht durchsetzen – die Mannschaft von Trainerin Eileen Gleeson scheiterte in der Qualifikation (FA Ireland (offizieller irischer Fußballverband) auf Facebook).
Abschneiden Irlands
- Irland belegte in der Qualifikationsgruppe hinter Schweden und Frankreich den dritten Platz und verpasste damit die direkte Qualifikation. Der Verband informierte die Fans über soziale Medien: „Wir haben uns nicht qualifiziert, aber wir sind stolz auf das Team.“ (FA Ireland auf Facebook)
- Das ist eine Enttäuschung für die irischen Fans, die nach dem erfolgreichen Weg zur WM 2023 auf eine zweite Teilnahme gehofft hatten.
Fazit: Irland verpasst die EM 2025 – ein Rückschlag, aber kein Grund, die langfristige Entwicklung des irischen Frauenfußballs in Frage zu stellen.
Wie viel Geld bekommen die Gewinner der Frauen-EM?
Rekord-Preisgeld
- Die UEFA hat das Preisgeld für die Women’s EURO 2025 auf insgesamt 41 Millionen Euro festgesetzt – ein Plus von 156 Prozent gegenüber 2022 (16 Millionen Euro) (UEFA offiziell).
- Jedes der 16 Teams erhält eine feste Startprämie von 1,8 Millionen Euro (70 Prozent des Pots). Das bedeutet: Selbst wenn ein Team in der Gruppenphase ausscheidet, fließt Geld (UEFA offiziell).
„Das Preisgeld unterstreicht das Bekenntnis zur Gleichstellung im Frauenfußball.“ – UEFA-Präsident Aleksander Čeferin
Verteilung auf die Teams
- In der Gruppenphase gibt es Bonuszahlungen: 50.000 Euro pro Unentschieden, 100.000 Euro pro Sieg (UEFA offiziell).
- Das maximal mögliche Preisgeld für den Sieger – bei drei Gruppensiegen – beträgt 5,1 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2022 lag die Obergrenze für den Sieger bei etwa 2 Millionen Euro (UEFA offiziell).
- Die deutschen Spielerinnen profitieren zusätzlich: Der DFB zahlt pro Spielerin bei einem EM-Titel eine Prämie von 120.000 Euro – gestaffelt für Viertelfinale (45.000 Euro), Halbfinale (65.000 Euro) und Finale (90.000 Euro) (ZDF (öffentlich-rechtlicher Sender)).
Fazit: Das Preisgeld ist ein deutliches Zeichen – noch nie gab es so viel Geld bei einer Frauen-EM. Aber die Kluft zu den Männern (331 Mio. Euro bei der EURO 2024) bleibt groß.
Weitere Fragen im Überblick
Neben den großen Themen beschäftigen Fans noch einige Details – wir haben die wichtigsten Antworten zusammengestellt.
- Die Spiele finden in Basel, Bern, Genf, Lausanne, Luzern, St. Gallen, Thun und Zürich statt – acht Städte, die das ganze Land einbeziehen (UEFA offiziell).
- Die 16 qualifizierten Teams sind: Schweiz (Gastgeber), England, Spanien, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Schweden, Dänemark, Italien, Österreich, Belgien, Portugal, Finnland, Norwegen, Island, und ein weiterer Qualifikant (Play-off-Sieger).
- Das Eröffnungsspiel ist für Juli 2025 geplant – genaues Datum wird noch von der UEFA bestätigt.
- Ein offizielles Maskottchen wurde noch nicht vorgestellt, aber die UEFA hat in der Vergangenheit stets eines präsentiert – wir gehen davon aus, dass dies kurz vor Turnierbeginn geschieht.
- Das Preisgeld für den Zweitplatzierten ist nicht offiziell kommuniziert – aber Schätzungen gehen von 2,5 bis 3 Millionen Euro aus, basierend auf dem Verteilungsschlüssel der UEFA (UEFA offiziell).
Diese zusätzlichen Details runden das Bild der UEFA Women’s EURO 2025 ab und helfen Fans, sich optimal auf das Turnier vorzubereiten.
Was bleibt – Fazit zur UEFA Women’s EURO 2025
Die UEFA Women’s EURO 2025 ist mehr als ein Turnier – sie ist ein Katalysator für den Frauenfußball in Europa. Mit Rekord-Preisgeldern, einem neuen Gastgeberland und einer Titelverteidigung, die historisch ist, steckt die EM voller Geschichten. Für die Schweizer Fußballfans ist die Chance klar: entweder das Turnier nutzen, um den Frauenfußball im eigenen Land nachhaltig zu fördern – oder den Impuls verstreichen lassen. Und für die Lionesses: entweder den Titel verteidigen und sich in die Geschichtsbücher eintragen – oder den Platz an der Spitze an Spanien oder Deutschland verlieren. Im Juli 2025 zeigt sich, ob die Schweiz den Impuls nutzt und ob England seinen Titel gegen starke Konkurrenz wie Spanien und Deutschland verteidigen kann.
Häufig gestellte Fragen
Wo genau in der Schweiz finden die Spiele statt?
Die Spiele werden in acht Städten ausgetragen: Basel, Bern, Genf, Lausanne, Luzern, St. Gallen, Thun und Zürich. Jede Stadt bietet eigene Stadien und Atmosphäre – von Basels St. Jakob-Park bis hin zum charmanten Stockhorn-Areal in Thun (UEFA offiziell).
Welche Mannschaften haben sich qualifiziert?
16 Mannschaften sind dabei: Schweiz (Gastgeber), England (Titelverteidiger), Spanien, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Schweden, Dänemark, Italien, Österreich, Belgien, Portugal, Finnland, Norwegen, Island und ein weiterer Play-off-Sieger (UEFA offiziell).
Wann ist das Eröffnungsspiel der Frauen-EM 2025?
Das genaue Datum steht noch nicht fest, aber das Turnier beginnt im Juli 2025. Die UEFA wird den Spielplan voraussichtlich Anfang 2025 veröffentlichen (UEFA offiziell).
Gibt es ein spezielles Maskottchen für das Turnier?
Ein offizielles Maskottchen wurde noch nicht vorgestellt. Bei vergangenen Turnieren (z.B. 2022 mit „Captain“ und „Lion“) gab es aber stets eines – es ist wahrscheinlich, dass die UEFA kurz vor Turnierbeginn ein Maskottchen präsentiert.
Wie hoch ist das Preisgeld für den Zweitplatzierten?
Der genaue Betrag ist nicht offiziell kommuniziert. Basierend auf dem Verteilungsschlüssel (Startprämie von 1,8 Mio. Euro + Siegprämien) gehen Schätzungen von 2,5 bis 3 Millionen Euro für den Finalisten aus (UEFA offiziell).
Wer überträgt die UEFA Women’s EURO 2025 live?
In Deutschland werden ARD und ZDF voraussichtlich die Übertragungsrechte haben – beide Sender haben in der Vergangenheit die Frauen-EM live gezeigt. In Österreich überträgt der ORF, in der Schweiz die SRG. Offizielle Bestätigungen stehen noch aus (ZDF (öffentlich-rechtlicher Sender)).
Kann man Tickets für die Frauen-EM 2025 kaufen?
Der Ticketverkauf läuft noch nicht, wird aber voraussichtlich Anfang 2025 über UEFA.com starten. Fans können sich über den offiziellen Newsletter der UEFA für Updates anmelden (UEFA offiziell).
Wie viele Fans werden zur Frauen-EM 2025 in die Schweiz kommen?
Experten rechnen mit bis zu 600.000 Fans während des Turniers. Der wirtschaftliche Impuls für die Schweiz wird auf bis zu 193 Millionen Franken geschätzt (WKO (Wirtschaftskammer Österreich)).
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